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Apple muss Marktstart des HomePod auf Anfang 2018 verschieben (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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HomePod: Apples erster Lautsprecher mit Siri-Funktionalität wird zunächst ausschließlich auf drei englischsprachigen Märkten verfügbar sein.

Apple hat die Markteinführung des Lautsprechers HomePod von Ende 2017 auf Anfang 2018 verschoben. In einer Stellungnahme gegenüber US-Medienvertretern gab das kalifornische Unternehmen zu verstehen, es benötige noch etwas mehr Zeit, um das Gerät für Kunden zu finalisieren.

Der neue Zeitplan von Apple sieht vor, mit der Auslieferung des HomePod zum Auftakt des neuen Jahres zu beginnen - und zwar zunächst nur auf den Märkten USA, Großbritannien und Australien. Der Konzern nannte in dem Pressestatement aber weder einen konkreten Marktstarttermin, noch nähere Details zu den Hintergründen der Verschiebung der Markteinführung.

HomePod wird der erste Smart Speaker Apples sein und war von den Kaliforniern im vergangenen Juni zur WWDC 2017 offiziell angekündigt worden. Anders als es beispielsweise Amazon und Google bislang im Smart Speaker Markt taten fokussierte sich Apple bei der Entwicklung des HomePod allerdings nicht so sehr auf Aspekte wie künstliche Intelligenz oder Sprachsteuerung, sondern vielmehr auf die Musikwiedergabe. Auf dem HomePod wird somit zwar Apples virtueller Assistent Siri nutzbar sein, überzeugen soll das Gerät aber vor allem durch die Klangqualität der sieben integrierten Lautsprecher plus Subwoofer und unkomplizierte Nutzung.


Ursprünglich hatte Apple vor, HomePod ab Dezember 2017 zum Preis von 349 US-Dollar in den drei zuvor erwähntem Ländern zu verkaufen. Aufgrund seiner propagierten Eigenschaften und des Preises wird das Apple-Produkt zum Marktstart wohl eher mit Netzwerklautsprechern etwa von Sonos konkurrieren müssen als es direkt mit Amazons Echo oder Google Home aufzunehmen.

Das Verfehlen des diesjährigen Weihnachtsgeschäft mit dem HomePod dürfte mit Sicherheit etwas sein, das für Apple schwer wiegt. Dieser Umstand allein macht allerdings deutlich, dass die Probleme, die für die Verschiebung der Markteinführung verantwortlich sind, nicht unerheblich sein können.

Quelle: The Verge

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