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  3. Apple: Magic Mouse 2, Trackpad 2 und Keyboard jetzt erhältlich

Apple Magic KeyboardBildquelle: Apple
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Magic Keyboard: Apple integriert in seine neuen Mac-Peripheriegeräte einen Akku, der via Lightning-Schnittstelle geladen wird.

Apple hat neben einem brandneuen iMac mit 21,5 Zoll großem 4K-Display und einem mit Skylake-Prozessor aufgefrischten iMac mit 27 Zoll großem 5K-Display auch eine Kollektion neuer Mac-Peripheriegeräte vorgestellt. Die Magic Mouse 2, das Magic Trackpad 2 und das Magic Keyboard werden zusammen mit den neuen iMacs ausgeliefert und können auch einzeln ab sofort direkt bei Apple bestellt werden. Alle neuen Peripheriegeräte haben nun einen fest verbauten Lithium-Ionen-Akku, der sich via Lightning-Schnittstelle aufladen lässt.

Magic Mouse 2

Das Gerät, welches Apple rein äußerlich im Vergleich zum Vorgänger am wenigsten verändert hat, ist die Magic Mouse 2. Beim ersten Blick auf den neuen Nager fallen so gut wie keine Unterschiede zur ersten Magic Mouse auf. Das überarbeitete Modell ist nun allerdings einen Tick länger, integriert wie erwähnt einen Akku und wartet laut Apple mit einer veränderten, durchgehenden Gehäuseunterseite auf, was für bessere Gleiteigenschaften sorgen soll. Das Gewicht der Magic Mouse 2 geben die Kalifornier mit 99,2 Gramm, die exakten Maße mit 5,71 x 2,16 x 11,35 Zentimeter an. Der zum Wiederaufladen benötigte Lightning-Anschluss befindet sich auf der Unterseite des Geräts, weshalb dieses während des Ladevorgangs nicht verwendet werden kann. Wie bei der Magic Mouse 1 erfolgt die Verbindung zum Mac via Bluetooth. Als Mindestvoraussetzungen auf Software-Seite nennt Apple allerdings OS X 10.11 oder neuer. Der empfohlene Verkaufspreis der Magic Mouse 2 liegt hierzulande bei 89 Euro.

Magic Trackpad 2

Fallen die Änderungen bei der Magic Mouse 2 eher dezent aus, sind sie beim Magic Trackpad 2 um so größer. Das neue Trackpad bietet im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell eine um 29 Prozent größere Oberfläche aus Glas und unterstützt sowohl Multi-Touch-Gesten als auch – ganz neu - die bereits von aktuellen MacBook- und MacBook Pro-Trackpads bekannte Force Touch Technologie. Genau wie bei den Laptops kommen im Magic Trackpad 2 auf Druck reagierende Sensoren sowie Elektromagneten zum Einsatz, um dem Nutzer ganz egal wo auf Oberfläche Klicks eines normalen Trackpads vorzugaukeln und zugleich je nach Druckstärke verschiedene Aktionen auszulösen. Das Gewicht des neuen Eingabegeräts beträgt inklusive des fest verbauten Akkus 231 Gramm, die Abmessungen gibt Apple mit 16 × 11,49 x 0,49 bis 1,09 Zentimeter an. Die zum Aufladen des Akkus benötigte Lightning-Schnittstelle findet sich hier an der Rückseite, was die Nutzung während des Ladevorgangs möglich macht. Genau wie bei der Magic Mouse 2 erfolgt die Verbindung des Magic Trackpad 2 zu einem Mac via Bluetooth und als Betriebssystem wird OS X 10.11 oder neuer vorausgesetzt. Laut Apple kostet das Magic Trackpad 2 in Deutschland 149 Euro.

Magic Keyboard

Kräftig überarbeitet hat Apple schließlich auch noch die Tastatur für seine Desktop-Macs. Das neue Magic Keyboard verfügt laut Herstellerangaben im Vergleich mit dem Vorgängermodell (das noch Apple Wireless Keyboard hieß) über ein neues, flacheres Design (passend zum Magic Trackpad 2) und veränderte Tasten mit Scherenmechnanismus, der für eine 33 Prozent höhere Tastenstabilität und effizientere Tastenbewegung verantwortlich sein soll. Das Gewicht der rundum erneuerten Mac-Tastatur liegt inklusive des integrierten Akkus bei 231 Gramm, die Maße betragen 27,9 × 11,49 x 0,41 bis 1,09 Zentimeter. Der Lightning-Anschluss befindet sich nicht auf der Unter-, sondern auf der Rückseite, was auch in diesem Fall den Betrieb während des Aufladens erlaubt. Als Systemvoraussetzung gibt Apple einen Mac mit Bluetooth und OS X 10.11 oder neuer an. Der Preis des Magic Keyboard beträgt hierzulande 119 Euro.

Abschließend noch ein paar Infos zu den in den neuen Apple-Peripheriegeräten verbauten Akkus. Diese sollen in allen Fällen bei voller Aufladung und typischer Nutzung (was auch immer das bedeutet) eine Laufzeit von rund einem Monat erreichen. Ein vollständiger Ladevorgang soll zwei Stunden in Anspruch nehmen. Wenn es mal besonders schnell gehen muss, sollen die Akkus nach nur einer Minute Ladezeit so viel Energie getankt haben, dass die Geräte wieder eine Stunde lang kabellos genutzt werden können.

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