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Apple: macOS 10.13 High Sierra in finaler Fassung veröffentlicht (Bild 1 von 3)Bildquelle: Apple
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High Sierra: Neben dem neuen Dateisystem APFS wartet die neueste macOS-Ausgabe unter anderem auch mit einer neuen 3D-Grafik-API namens Metal 2 auf.

Apple hat gestern Abend wie angekündigt die finale Fassung seines neuesten Desktop-Betriebssystems für Macs, macOS 10.13 High Sierra, zum Download freigegeben. Nutzer können High Sierra in inzwischen gewohnter Weise über den Mac App Store kostenlos herunterladen.

Die Liste der von macOS 10.13 High Sierra unterstützten Macs ist lang und reicht bis hin zu rund acht Jahre alten Geräten zurück. Apples offiziellen Angaben nach sind alle Macs aus dem Jahr 2010 und neuer sowie einige MacBook und iMac Modelle von Ende 2009 (Late 2009) kompatibel.

Nach erfolgreicher Installation von macOS 10.13 werden Mac-Nutzer zunächst einmal kaum Neuerungen im Vergleich zu macOS 10.12 Sierra ausmachen können. Apple hat allerdings einige signifikante Änderungen unter der Oberfläche seines Desktop-Betriebssystems vorgenommen. So kommt High Sierra beispielsweise mit dem brandneuen Dateisystem APFS (Apple File System), das auf iOS-Geräten schon zuvor Einzug erhalten hatte und insbesondere für Flash-Speicher-Laufwerke optimiert wurde, sowie effizienteren Standard-Dateiformaten für Bilder (HEIF) und Videos (HEVC) daher. Sowohl HEIF als auch HEVC werden von Apple ab sofort auch unter iOS 11 verwendet und tragen unter anderem zu geringeren Dateigrößen sowie im Fall von HEVC zudem zu einer stromsparenderen Wiedergabe von 4K-Inhalten bei.

Nicht alle der Neuerungen von High Sierra sind aber weitgehend unsichtbar für den Nutzer. Apple hat etwa die Fotos-Anwendung überarbeitet, um umfassendere Bearbeitungsmöglichkeiten hinzuzufügen, Siri-Möglichkeiten denen unter iOS 11 angepasst und die Notizen-App um ein paar neue Features erweitert. Außerdem kann der Browser Safari unter macOS 10.13 nervige Autoplay-Videos auf Webseiten blockieren und den Nutzer besser vor Werbe-Tracking beim Besuch unterschiedlicher Webseiten schützen.

Quelle: Apple

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