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  3. Apple Keynote: iPhone 6 und iWatch im Gerüchte-Check. Das könnte kommen.

Konzept-Entwurf einer Smartwatch.Bildquelle: Gabor Balogh
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Check vor der Keynote: Wir geben euch vor dem Start der Keynote eine Zusammenfassung rund um das iPhone 6 und die iWatch von Apple.

Zweifel am Design und zwei verschiedenen Modellen des iPhone 6 gibt es inzwischen kaum noch. In den letzten Monaten und Wochen gab es einfach zu viele Leaks von Fotos, Videos und Dokumenten, um an einigen Aspekten noch wirkliche Zweifel hegen zu können. Bei der iWatch sieht es da noch ganz anders aus, denn hier gab es lediglich Entwürfe von Designern und Hobby-Gestaltern zu sehen. Bevor Apple aber selbst die Katze aus dem Sack lässt, werfen wir einen letzten Blick auf das was uns morgen Abend erwarten wird.

Auch interessant: Alle Gerüchte rund um das neue Apple Macbook Pro, Air Retina und iMac sowie Mac Mini Modelle (Stand 8. September 2014)

Das iPhone 6: Das steckt im neuen Flaggschiff mit 4,7 und 5,5-Zoll Display
Beim iPhone 6 sollte man sich direkt auf zwei verschiedene Modelle einstellen. So gilt es inzwischen als praktisch sicher, dass Apple eine Version mit 4,7- und eine mit 5,5-Zoll Display im Angebot haben wird. Ob das Display dabei tatsächlich von Saphirglas geschützt werden wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher, auch wenn man bei Apple die Produktionsmenge deutlich gesteigert hatte. Möglicherweise wird also nur die Kameralinse und der Touch ID-Sensor bzw. Homebutton von Saphirglas geschützt werden und das Material ansonsten nur bei der iWatch zum Einsatz kommen.

Als Prozessor wird der Nachfolger des A7 erwartet, der wohl auf die Bezeichnung A8 hören wird. Hier erwartet uns möglicherweise ein deutlich höher getakteter Prozessor (womöglich 2 GHz oder schneller), der möglicherweise sogar vier anstelle von zwei Kernen aufweisen könnte. Der Prozessor wird aber in jedem Fall erneut eine 64-Bit Architektur aufweisen. Beim Arbeitsspeicher gibt es noch unterschiedliche Angaben, Apple wird also möglicherweise erneut nur 1 GB RAM verbauten oder aber den Arbeitsspeicher doch noch verdoppeln. Diverse Sensoren sollen ebenfalls im Smartphone verbaut werden, darunter womöglich sogar ein barometischer Drucksensor von Bosch.

Die NFC-Technologie dürfte ebenfalls seinen Weg in das iPhone der nächsten Generation finden. Fotos von Bauteilen wiesen zumindest in den letzten Wochen immer wieder darauf hin. Auch technische Unterschiede zwischen beiden iPhone 6 Modellen sind nicht ausgeschlossen. So könnte die Kamera im iPhone 6 mit 5,5-Zoll Display womöglich besser ausfallen. Der Sensor der rückseitigen Kamera soll so etwa einen optischen Bildstabilisator mit sich bringen. Aufgrund der unterschiedlichen Größe beider Varianten soll sich Apple für diesen Weg entschieden haben, da es unmöglich sei den größeren und besseren Sensor der Kamera im iPhone 6 mit 4,7-Zoll Display zu verbauen. Beim Akku könnten uns ebenfalls zwei unterschiedliche Modelle erwarten. So soll das 5,5-Zoll große iPhone einen Akku mit einer Kapazität von 2.915 mAh besitzen, während man im 4,7-Zoll Modell einen Akku mit 1.810 mAh vermutet.

Der Verkauf des iPhone 6 soll voraussichtlich am 19. September beginnen, rund 1,5 Wochen nach der Vorstellung am 9. September. Auch Gewicht und Maße des iPhone 6 sind kein Geheimnis mehr, diese könnt ihr ebenfalls bei uns erfahren. Bereits sicher ist, dass das Smartphone mit iOS 8 ausgeliefert werden soll, eine Vorschau zum mobilen Betriebssystem haben wir für euch bereits im Juni verfasst.

Zu guter Letzt gibt es noch ein neues Video aus China, auf dem das neue iPhone 6 zu sehen sein soll:

Die iWatch: Der Durchbruch für die Smartwatch im Massenmarkt?
Die Erwartungen an Apple und die iWatch sind groß, um nicht zu sagen gewaltig. Das Design soll die Massen begeistern, etwas Besonderes sein, schick aussehen und ein echter Blickfang sein. Gleichzeitig erwartet man aber auch einen echten Nutzen und Mehrwert von der Smartwatch und dabei soll die Bedienung auch noch intuitiv ausfallen und die Akkulaufzeit stimmen. Die wenigsten wollen neben dem Smartphone auch noch ihre zukünftige Uhr jeden Abend aufladen müssen und dazu dann gleich auch noch eine extra Ladestation oder anderes zusätzliches Zubehör immer bei sich tragen.

Das auch Apple nicht mal eben eine perfekte Lösung parat hat, darauf deuten zumindest Aussagen von Analysten hin. Denn auch die Anpassung von iOS an die iWatch soll für Apple keine einfache Aufgabe sein. Bis dato gibt es noch keine Leaks zum Design der iWatch. Das untermauert die Berichte, wonach die Uhr zwar wohl bereits morgen vorgestellt werden wird, die Auslieferung allerdings erst Ende 2014 oder eher Anfang 2015 erfolgen könnte.

Am Termin der Vorstellung gibt es nur wenige Zweifel, schließlich hatte Apple bei seiner Einladung zur Keynote dieses Mal sogar Redakteure und Blogger aus dem Bereich Fashion und Design berücksichtigt. Auch bei der iWatch geht man von verschiedenen Modellvarianten aus. So könnte das Display eine Größe von rund 1,3 bis 2,5-Zoll je nach Version aufweisen und auch der Einsatz von unterschiedlichen Materialien beim Displayglas und der Uhr selbst, sowie den Armbändern ist nicht gerade unwahrscheinlich. Der Preis soll bei rund 400 US-Dollar liegen, dieser könnte aber je nach Modell auch niedriger, sowie deutlich höher angesiedelt sein. Bedenkt man die Preise anderer intelligenter Uhren auf dem Markt, ist ein Preispunkt von rund 400 Dollar bzw. Euro in Europa nicht einmal sonderlich weit hergeholt.

Bei der Batterielaufzeit soll Apple wohl selbst rund 4 bis 5 Tage ins Auge genommen haben. Unklar ist allerdings, ob Apple hier eine solche Laufzeit gelingt, während andere Vertreter bei 1-2 Tagen liegen. Der Bildschirm wird wohl auf OLED-Technik im Curved-Design basieren. Neben diversen Sensoren, unter anderem für das Fitness-Tracking könnte auch NFC-Technik in der iWatch selbst stecken. Eine enge Verknüpfung mit dem iPhone 6 und iOS 8 und dessen Health App liegt nicht nur nahe, sondern ist praktisch als sicher einzustufen.

Einschätzung
Man darf sicherlich gespannt sein auf den Dienstagabend, selbst wenn man kein großer Fan von Apple ist. Schließlich wird das neue Flaggschiff Smartphone der nächsten Generation enthüllt und obendrein sehr wahrscheinlich auch die Smartwatch iWatch. Die Überraschungen beim Design und den Features des iPhone 6 dürften sich in Grenzen halten, dafür gab es bereits zu viele Leaks vorab. Ganz anders sieht es allerdings bei der iWatch aus oder aber einem möglichen anderen Wearable Device von Apple. Das Design und womöglich auch die Bedienung und Akkulaufzeit könnten hier für den echten Durchbruch der intelligenten Uhren auf dem Markt sorgen.

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