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Apple iPhone SE und 9,7 Zoll iPad Pro haben 2 GB RAM plus weitere Details (Bild 1 von 2)Bildquelle: Apple
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Zwergenaufstand: Sowohl beim iPhone SE als auch beim 9,7 Zoll iPad Pro hat Apple sehr viel Performance auf engsten Raum gepackt.

Nach der Vorstellung am Montag hat Apple mittlerweile damit begonnen, das iPhone SE und das 9,7 Zoll iPad Pro an Pressevertreter beziehungsweise Tester zu verteilen. Aufgrund dieser Tatsache lassen sich nun ein paar bislang unbekannte oder zumindest noch unbestätigte Details zu den beiden Geräten exakt beschreiben. Die gute Nachricht ist, dass sowohl das iPhone SE als auch das kleinere iPad Pro ihren größeren Geschwistern in Sachen Prozessor-Performance gar nicht oder nur minimal nachstehen. Kritisch zu bewerten ist hingegen Apples Entscheidung, dem neuen 9,7 Zoll Profi-Tablet weniger Arbeitsspeicher zu spendieren als dem 12,9 Zoll Modell.

Wie die Angaben von Matthew Panzarino von TechCrunch verraten, der das iPhone SE und 9,7 Zoll iPad Pro bereits durch einige Benchmarks jagen konnten, besitzen die zwei neuen Apple-Geräte jeweils 2 Gigabyte LPDDR4-RAM. Das iPhone SE liegt damit gleichauf mit den aktuellen iPhone-Topmodellen iPhone 6s und iPhone 6s Plus, das 9,7 Zoll iPad Pro hat jedoch nur halb so viel Arbeitsspeicher wie das 12,9 Zoll iPad Pro.

Mit den genannten 2 Gigabyte RAM hat das kleine iPad Pro genau so viel Arbeitsspeicher zu bieten wie das iPad Air 2. Da iOS von Anfang an so entwickelt wurde, dass es mit wenig RAM auskommen kann, muss der kleinere Arbeitsspeicher aktuell nicht zwangsläufig Leistungseinbußen für das neue Pro-Modell im direkten Vergleich mit dem 12,9 Zoll iPad Pro bedeuten. Allerdings bringt mehr RAM auch unter iOS schon jetzt den Vorteil mit sich, dass mehr Daten direkt im schnellen Arbeitsspeicher vorrätig gehalten werden können, was sich beispielsweise in Safari sehr gut nachvollziehen lässt. Je größer der Arbeitsspeicher um so mehr Browser-Tabs können im Hintergrund geöffnet bleiben.

Speziell beim iPad Pro könnte die Entscheidung für nur 2 Gigabyte RAM bei der kleineren Ausführung aber mit zukünftigen Problemen verknüpft sein. Sollten Entwickler einmal dazu übergehen, fortschrittlichere Programme zu schreiben, die die 4 Gigabyte RAM des 12,9 Zoll iPad Pro voll ausnutzen, werden diese Apps nicht mit dem 9,7 Zoll Modell kompatibel sein.

Einen kleinen, relativ unbedeutenden Unterschied zwischen den beiden iPad Pro Modellen gibt es außerdem bei der Prozessorgeschwindigkeit. Während das Apple A9X SoC in der 9,7 Zoll Version mit einer maximalen Taktrate von 2,16 Gigahertz rechnet, erreicht derselbe Chip im 12,9 Zoll Modell eine maximale Taktfrequenz von 2,24 Gigahertz. Darüber hinaus ist auch die Taktrate der Grafikeinheit des A9X im kleineren iPad Pro leicht reduziert. Dieser Entschluss Apples lässt sich aber relativ einfach mit den geringeren Gehäuseabmessungen des 9,7 Zoll Tablets erklären. Das Unternehmen kann nämlich durch die niedrigeren Taktraten sicherstellen, dass die Temperatur des A9X auch auf engerem Raum jederzeit im Rahmen bleibt.

Für die maximale Taktfrequenz des Apple A9 Chipsatzes im iPhone SE hat diese Überlegung den Angaben von TechCrunch nach jedoch keine Relevanz. Wie die Tests der Publikation ergeben haben, läuft das SoC im neuen 4 Zoll iPhone mit denselben 1,85 Gigahertz wie auch im iPhone 6s. Das kompakte Phone SE ist folglich wirklich genau so leistungsfähig wie die deutlich größeren Topmodelle und Käufer müssen abgesehen von den Display-Unterschieden lediglich auf die bessere Frontkamera, den Touch ID Sensor der 2. Generation und 3D Touch Unterstützung der iPhone 6s Generation verzichten.

Kunden, die sich für das 9,7 Zoll iPad Pro interessieren, müssen wie oben erläutert im Vergleich zum 12,9 Zoll Modell etwas mehr Performance-Abstriche in Kauf nehmen, bekommen dafür aber auch einige Vorteile, darunter beispielsweise das neuartige True Tone Display, eine bessere Hauptkamera (12 Megapixel) mit Blitzlicht, „Hey Siri“ Unterstützung und die leichtere, handlichere Gehäuseform.

Quelle: Matthew Panzarino (Twitter) #1, Matthew Panzarino (Twitter) #2

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