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Apple iPhone 8 kommt mit USB Typ-C & AMOLED-Display (Bild 1 von 1)Bildquelle: notebookinfo.de
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Lightning: Nur rund fünf Jahre nach der Einführung könnte Apple mit der Vorstellung des iPhone 8 im Herbst 2017 das Ende seiner proprietären Schnittstelle zu Gunsten von USB Typ-C einleiten.

Gerüchte rund um Apples nächste iPhone-Generation kursieren seit Monaten. Dabei wird hat sich herauskristallisiert, dass die Kalifornier in diesem Jahr sehr wahrscheinlich gleich drei neue Smartphones auf den Markt bringen werden, von denen eines ein besonders exklusives Sondermodell zum zehnjährigen Jubiläum der Markteinführung des allerersten iPhones sein soll. Vermutlich nicht ganz zufällig, hat nun das Wall Street Journal genau in der Woche, in der die Technikpresse eigentlich nicht auf Apple, sondern im Zuge des Mobile World Congress (MWC) 2017 in Barcelona auf all die anderen Mobilgerätehersteller blickt, neue Informationen zu dem kommenden iPhone-Topmodell verraten.

Wichtig im Zusammenhang mit dem Bericht des Wall Street Journal zu wissen ist, dass die US-Publikation in der Vergangenheit schon häufiger vorab korrekte Angaben zu wichtigen neuen Apple-Produkten ausplaudern konnte, woran der renommierte Hersteller meist selbst nicht ganz unbeteiligt war. Es könnte also auch in dem aktuellen Fall wieder ein bewusst von Apple gestreuter Leak sein, um den MWC-Neuvorstellungen der Konkurrenten etwas die Show zu stehlen. Was die konkreten Details angeht, über die das Wall Street Journal schreibt, stechen zwei Punkte heraus: Zum einen, dass Apple bei dem diesjährigen iPhone-Topmodell ein großes, nahezu rahmenloses AMOLED-Display einsetzten wird, welches anstelle der Home-Taste eine Funktionsleiste am unteren Rand des Touchscreens bieten soll, und zum anderen, dass es nicht mehr mit dem proprietären Lightning-, sondern mit einem USB Typ-C-Port zur Stromversorgung und zum Datentransfer ausgestattet sein könnte.

Die Angaben zu Form und Display des Jubiläums-iPhones des Wall Street Journal decken sich im Großen und Ganzen mit dem, was die Gerüchte seit einigen Wochen über das Smartphone munkelt. Komplett neu ist allerdings der Hinweis auf die Verwendung eines USB Typ-C Ports, wie er bei den neuen MacBook Pro und MacBook Modellen sowie den meisten neuen Android-Geräten und auch Windows-Notebooks zu finden ist. Die Abkehr von der Lightning-Schnittstelle wäre allerdings trotz der zunehmenden Verbreitung und Bedeutung von USB Typ-C ein ungewöhnlicher Schachzug von Apple. Das liegt einerseits daran, dass aktuell eine ganze Branche von iPhone-Zubehörherstellern Produkte, die mit Lightning kompatibel sind, im Angebot oder in der Entwicklung hat, andererseits aber auch, dass der Lightning-Anschluss deutlich flacher ist als das USB Typ-C Pendant. Bei Apple bekannter Vorliebe für möglichst elegantes, dünnes Gehäusedesign erscheint diese Umstand also eher kontraproduktiv.

Angesichts der vielen Fragen, die derzeit noch offen sind, und der fehlenden offiziellen Informationen zur nächsten iPhone-Generation, sollten auch der Bericht des Wall Street Journal mit Vorsicht genossen werden. Es gibt aber Indizien genug, denen nach viele der darin erwähnten Details beziehungsweise die damit übereinstimmenden Insider-Angaben der letzten Wochen, bereits jetzt ein ziemlich akkurates Bild des kommenden iPhone-Topmodells zeichnen. Das Display des Apple-Smartphones soll im Übrigen von Samsung produziert werden und könnte dem Ende März 2017 erwarteten Galaxy S8 somit nicht unähnlich sein.

Die Hardware- und Design-Innovationen, die Apple da offenbar in das iPhone-Spitzenmodell packt, werden aber den Leaks nach auch eine empfindliche Preissteigerung nach sich ziehen. Insider erwarten Verkaufspreise von 1000 US-Dollar und mehr. Wer nicht so viel Geld für ein neues iPhone ausgeben möchte, der wird aber aller Voraussicht nach die Möglichkeit haben, ein „iPhone 7s“ oder „iPhone 7s Plus“ zu erwerben, bei denen es sich um die eher konventionellen Upgrades für die aktuellen iPhone 7 Versionen handeln soll. Wie in den Jahren zuvor, darf mit der offiziellen Präsentation neuer iPhones im September des Jahres gerechnet werden.

Quelle: Wall Street Journal

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