1. Startseite
  2. News
  3. Apple iPhone 6s & Plus könnten ein deutlich stabileres Aluminium-Gehäuse bekommen

Apple iPhone 6s & Plus könnten ein deutlich stabileres Aluminium-Gehäuse bekommen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
Fotogalerie (1)
Nächste Generation iPhones: Spendiert Apple den Nachfolgern ein strapazierfähigeres Metallkleid?

Kurz nachdem das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus im vergangenen Herbst auf den Markt kamen sorgen zahlreiche Berichte von Nutzern für Aufsehen, die sich über mangelhafte Stabilität der Metall-Unibody-Gehäuse der neuen Modelle beklagten. Vor allem das große iPhone 6 Plus zeigte sich anfällig dafür, unter bestimmter Krafteinwirkung unterhalb der Power-Taste etwas zu verbiegen. Bei Entwicklung seiner nächsten iPhone-Generation hat sich Apple diesen Kritikpunktnun offenbar in gewohnt stillschweigender Art zu Herzen genommen. Laut der taiwanischen Publikation Economic Daily News wird der kalifornische Hersteller die Gehäuse der kommenden iPhone-Topmodelle - womöglich iPhone 6s und iPhone 6s Plus genannt - aus einer sehr stabilen Aluminium-Legierung fertigen, wie Mac Rumors informiert.

Die spezielle Form des Leichtmetalls, die Apple laut den Taiwanern verwendet, nennt sich Aluminium der 7000er Serie und soll im Vergleich zu den meisten anderen Aluminium-Legierungen bis zu 60 Prozent härter sein und etwa ein Drittel der Dichte von Edelstahl aufweisen, dafür aber nichts an seiner Leichtigkeit einbüßen. Interessanter Weise kommt dieses Aluminium der 7000er Serie bereits jetzt in einem Apple-Produkt zum Einsatz, der Apple Watch Sport. In Bezug auf die in Kürze erhältliche Smartwatch erwähnen die Kalifornier auf ihrer Webseite auch, dass das spezielle Aluminium mit einer zusätzlichen Eloxalschicht versehen wird, die das Metall vor Kratzern oder Rostbildung schützt.

Leider hat Economic Daily News keine weiteren Details zu dem Thema in Erfahrung bringen können und Mac Rumors merkt an, dass die Publikation in der Vergangenheit mit ihren Berichten zu kommender Apple-Hardware nicht immer richtig lag. Es lässt sich somit aktuell nicht abschätzen, ob Apple tatsächlich das Aluminium der 7000er Serie für die Herstellung von iPhone 6s und 6s Plus verwendet. Für die Richtigkeit der These sprechen allerdings zum einen die eingangs erwähnten Stabilitätsprobleme beim iPhone 6 Plus und zum anderen das Wissen um Apples Vorliebe, ein neues Feature oder Ausstattungsmerkmal zusammen mit einem bestimmten Gerät einzuführen, nur um es dann später auch in anderen Produkten zu verwenden. Jüngstes Beispiels dafür ist die Force-Touch-Technologie, die zunächst mit der Apple Watch vorgestellt wurde und mittlerweile auch ins Trackpad des neuen MacBooks und der aktuellsten Version des MacBook Pro mit 13 Zoll Display integriert ist.

Quelle: Economic Daily News, Mac Rumors

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.