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  3. Apple iPhone 6s - iOS 9 Smartphone soll 7,1 mm dick sein

Apple iPhone 6Bildquelle: notebookinfo.de
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iPhone 6: Apple musste das Gehäuse des kommenden iPhone 6s im Vergleich zum aktuellen Topmodell offenbar einen Hauch dicker machen.

Nun da die Serienproduktion von Apples diesjähriger iPhone-Generation jüngst offenbar angelaufen ist, sind das vermeintliche iPhone 6s und iPhone 6s Plus mal wieder das Thema schlechthin in der Web-Gerüchteküche. Auf diverse Berichte zum Innenleben und erste durchgesickerte Chassis-Fotos folgt nun die Veröffentlichung einer schematischen Darstellung des kleineren 4,7-Zoll-Modells. Engadget Japan hatte diese als erste Publikation in Umlauf gebracht. Die Angaben auf der Skizze legen nahe, dass das iPhone 6s eine Gehäusedicke von 7,1 Millimetern aufweisen wird, was im Vergleich zum iPhone 6 einer Zunahme von 0,2 Millimetern entsprechen würde. Davon abgesehen scheinen alle Tasten, Schalter und Anschlüsse des neuen iPhone-Modells aber exakt dort zu sein, wo sie auch beim iPhone 6 zu finden sind.
Vorausgesetzt die schematische Darstellung beschreibt tatsächlich das iPhone 6s korrekt und ist nicht irgendeine simple Fälschung könnte die Erhöhung der Gehäusedicke von 6,9 auf 7,1 Millimeter ein weiteres Indiz für die bereits in der Vergangenheit häufig erwähnte Implementation der Force Touch Technologie sein. Die beiden diesjährigen iPhone-Modelle sollen nämlich mit einem Display aufwarten, das erstmals auch auf unterschiedliche Druckstufen reagiert, was wie bei der Apple Watch erstmals angedeutet ganz neue Bedienaktionen mit sich bringen könnte. Davon abgesehen sollen die Gehäuse der 2015er iPhones aber auch aus einer neuen, robusteren Aluminiumlegierung gefertigt werden, was möglicherweise ebenfalls für die veränderten Chassis-Abmessungen verantwortlich sein könnte.

Eine Möglichkeit, die Authentizität der schematischen Darstellung zu überprüfen, gibt es im Augenblick leider nicht. Für ihre Echtheit spricht aber, dass sie im Grunde mit dem übereinstimmt, was schon in den vergangenen Monaten über das iPhone 6s zu lesen war und auch was durch die kürzlich aufgetauchten Gehäusefotos ersichtlich wurde. Das neue iPhone-Modell unterscheidet sich sehr wahrscheinlich rein äußerlich so gut wie überhaupt nicht vom iPhone 6. Weil es sich um ein "S"-Modell handelt, ist das aber auch nicht weiter überraschend. Auch bei iPhone 3GS, iPhone 4S und iPhone 5s setzte Apple auf ein im Vergleich zu ihren jeweiligen direkten Vorgängern (iPhone 3G, iPhone 4 und iPhone 5) nahezu unverändertes Industriedesign. Die Neuerungen finden sich somit auch in diesem Jahr höchstwahrscheinlich überwiegend im Gehäuseinneren.

Den bisherigen Berichten nach sollen iPhone 6s und 6s Plus unter anderem mit einem schnelleren Mobilfunkmodem von Qualcomm, das theoretische Downloadgeschwindigkeiten in LTE-Netzen von bis zu 300 Megabit pro Sekunde ermöglicht, dem Apple A9 Prozessor, 2 Gigabyte RAM und einer 12-Megapixel-Hauptkamera an der Rückseite ausgestattet sein. Die Vorstellung der neuen iPhone-Generation wird auch in diesem Jahr wieder im September erwartet.

Apple iPhone 6s Smartphone: Alle Infos im Überblick

Quelle: Engadget Japan, MacRumors

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