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Apple iPhone 6sBildquelle: Apple
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iPhone 6s: Die neuen iPhones stattet Apple mit dem leistungsfähigen A9-Chip aus, der sowohl von Samsung als auch TSMC hergestellt wird.

In der letzten Woche sah sich Apple dazu genötigt, auf Berichte über klar erkennbare Auffälligkeiten bei der Akku-Performance einiger iPhone 6s und iPhone 6s Plus Modelle zu reagieren. Laut den Kaliforniern weicht die Akkulaufzeit zwischen einzelnen iPhones im Alltagseinsatz nicht mehr als 2 bis 3 Prozent voneinander ab. Hintergrund der ganzen Aufregung waren Geekbench-Tests, die scheinbar belegten, dass es abhängig davon, ob in den neuen Smartphones ein von TSMC oder aber ein von Samsung gefertigter A9-Prozessor steckt, zum Teil erhebliche Unterschiede bei der Akkulaufzeit gibt. Um Apples Angaben zu überprüfen und der Wahrheit ein für alle Mal auf den Grund zu gehen, hat sich Arstechnica nun der Angelegenheit noch einmal angenommen und eigene kontrollierte Akku-Tests mit zwei iPhone 6s Modellen durchgeführt.

iPhone 6s: Apple weist Akkuprobleme wegen A9-Chip zurück

Nur um die Ausgangssituation der von Arstechnica dargelegten Erkenntnisse für jedermann klar zu machen, zunächst eine kurze Erläuterung: Die Publikation hat zwei fast identische iPhone 6s Modelle mehreren Tests unterzogen, um die Akkulaufzeiten der Geräte bei ganz unterschiedlicher Beanspruchung der Hardware miteinander vergleichen zu können. Das einzige, aber entscheidende Differenzierungsmerkmal zwischen beiden getesteten iPhones ist, dass beim einen der A9-Chip von Samsung produziert wurde, beim anderen von TSMC. Ebenfalls relevant: In beiden Smartphones steckte während der Tests keine SIM-Karte und die Display-Helligkeit wurde fest auf exakt dieselbe Stufe eingestellt.

Die Testergebnisse von Arstechnica sprechen eine eindeutige Sprache. Insgesamt betrachtet liegt die Akku-Performance beider iPhones bei normalen Alltagsaufgabe wie dem Surfen im Netz über WLAN oder aber auch bei moderater Beanspruchung von CPU und GPU auf einem nahezu identischen Niveau. Die Abweichungen entsprechen den von Apple genannten 2 bis 3 Prozent. Nutzer sollten sich daher aller spätestens jetzt keine weiteren Gedanken mehr über den Hersteller des A9-Chips in ihrem neuen iPhone machen.

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Erwähnenswert ist abschließend aber trotzdem, dass auch Arstechnica bei einem CPU-intensiven Test wie Geekbench größere Unterschiede zwischen dem Samsung-A9 und dem TSMC-A9 feststellen konnte. Während dieses einen speziellen Tests hielt der Akku des iPhones mit TSMC-A9 um ganze 28 Prozent länger durch als der Akku des iPhones mit Samsung-A9. Wie repräsentativ dieses Ergebnis ist, lässt sich im Moment nur schwer beurteilen, sicher ist nur, dass solche CPU-lastigen Aufgaben, wie sie der Geekbench simuliert, so gut wie gar nicht auf einem Smartphone durchgeführt werden müssen. Auf exakt diese Tatsache berief sich auch Apple in seinem Statement letzte Woche.

Quelle: Arstechnica

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