1. Startseite
  2. News
  3. Apple iPhone 6 Akkulaufzeit verbessern - So verdoppelt ihr die Laufzeit eures Smartphones

Wir erklären euch wie ihr eine längere Akkulaufzeit beim iPhone unter iOS 8 erreichen könnt.Bildquelle: notebookinfo.de
Fotogalerie (10)
Ratgeber: Viele Einstellungen sind gut verborgen. Mit unseren Tipps kommt ihr auf eine längere Laufzeit bei eurem iPhone.

Wer kennt es nicht, da lädt man sein iPhone am Abend nochmal schön auf und legt sich danach ins Bett. Nun klappert man noch einige Apps ab, um die aktuellen News zu checken, geht noch einmal durch die letzten Tweets, prüft die Neuigkeiten der Freunde bei Facebook und hört nebenbei noch die neue Folge des Lieblingspodcasts. Am nächsten Morgen ist bereits ein gutes Stück des Akkus leergesaugt und im Verlauf des Tages trudeln neue Mails ein, die Freundin und Freunde melden sich regelmäßig per WhatsApp und Facebook Messenger zu Wort und die nächsten Gebäude und Produktionen in Sim City wollen angestoßen werden.

Kein Wunder also, dass der Akku schnell leer ist. Doch welche Ratschläge helfen eigentlich, abseits von den allgemein gültigen Tipps, wie etwa der Reduzierung der Displayhelligkeit? Wir haben für euch Anhand des Apple iPhone 6 und iOS 8 ein paar nützliche Tipps und Tricks zusammengetragen.

Hier kann der Akku geschont werden: Flug- und Ruhemodus, GPS und Ortungsdienste

Die meisten von uns wollen in der Nacht nicht gestört werden und stellen ihr Smartphone stumm. Doch warum unnötig den Akku belasten? Über das Einstellungsmenü ist der Flugmodus direkt erreichbar, alternativ wird mit einer Wischgeste von unten nach oben das Schnellzugriffsmenü aufgezogen. Mit nur zwei Fingerbewegungen schaltet man das iPhone so problemlos in den Flugmodus um und spart somit während der Nacht einiges an Akkuverbrauch. Auch der Ruhemodus kann zusätzlich genutzt werden. Dieser kann dabei automatisch zu einer bestimmten Zeit aktiviert werden, ohne dass man manuell eingreifen muss. Denn auch das Stummschalten hilft dabei Strom zu sparen.

Bei vielen Nutzern sind die Ortungsdienste und die GPS-Funktion dauerhaft aktiviert. Das bedeutet aber auch, besonders bei vielen installierten Apps, dass diese häufig oder hin und wieder sogar dauerhaft Standortdaten abfragen. Wer gerade aktiv das Smartphone zur Navigation nutzt, der braucht diese Dienste natürlich, aber ansonsten gibt es dafür nicht immer viele sinnvolle Gründe. Facebook muss zum Beispiel nicht immer wissen wo man sich gerade befindet, ebenso wenig der App Store um die beliebtesten Apps für die nähere Umgebung zu aktualisieren.

Nicht nur die Ortungsdienste können in den Einstellungen generell deaktiviert werden, auch für jede App, die auf Standortdaten zugreifen will, können in der Regel Detaileinstellungen vorgenommen werden. So lässt sich festlegen, ob eine App immer auf den Standort zugreifen darf oder nur bei aktiver Verwendung.

Standardmäßig ist beim iPhone nach einem Systemupdate auch wieder Bluetooth aktiviert. Wer allerdings nicht auf externe Lautsprecher, eine Verbindung mit iPad und/oder Mac oder externes Zubehör angewiesen ist, der sollte Bluetooth grundsätzlich deaktiviert lassen.

So werden die Apps mit dem höchsten Verbrauch ausfindig gemacht

Mit der Veröffentlichung von iOS 8 hat Apple etwas mehr Einsicht in die Übeltäter für hohen Akkuverbrauch gewährt. Im Einstellungsmenü versteckt sich der Punkt für die Übersicht durchaus etwas. Ihr gelangt wie folgt zur Batterienutzung: Einstellungen -> Allgemein -> Benutzung -> Batterienutzung.

Nach einer kurzen Ladezeit werden hier die Apps mit dem höchsten Verbrauch der letzten 24 Stunden und letzten 7 Tage angezeigt. Während man Apps mit 1% und 2% Verbrauch getrost ignorieren kann, so wird man aber auch Programme ausmachen die im höheren einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich liegen. Wer etwa einen hohen Verbrauch auf Safari, Mail, Podcasts oder einzelnen Drittanbieter Apps feststellt, der sollte auch dagegen steuern. Bei den Mails lässt sich etwa der Push Abruf von diversen Mailkonten abstellen und man kann stattdessen auf zeitliche Intervalle zur Prüfung auf neue Mails zurückgreifen. In Safari hat der eine oder andere möglicherweise mehrere Tabs offen, die zum Teil auch im Hintergrund noch Aktualisierungen vornehmen können.

Oftmals wird auch der Ratschlag erteilt alle Apps die geöffnet wurden und im Hintergrund offen sind immer wieder direkt komplett zu schließen. Dies ist aber eher Kontraproduktiv. Apple iOS versetzt diese Programme in einen Schlafmodus, wer hingegen Apps ständig komplett beendet und neu starten muss, der verbraucht am Ende sogar mehr der kostbaren Akkukapazität.

Akkudiebe im Hintergrund: Benachrichtigungen, Hintergrundaktualisierungen und automatische Downloads

Wer viele Email-Konten auf seinem Smartphone eingerichtet hat und diese per Push beständig auf neue Mails prüfen lässt, der verbraucht in der Regel unnötig viel Akkukapazität. Natürlich ist es für einige Geschäftsleute extrem wichtig direkt informiert zu werden, für die meisten reicht es aber aus, wenn man in den Einstellungen für den Datenabgleich von Push auf Laden umstellt. Dabei ist eine manuelle Prüfung nicht einmal der beste Weg, sondern man kann hier problemlos auf einen Check alle 15, 30 oder 60 Minuten umstellen.

Benachrichtigungen und Mitteilungen sind ein wahrer Akkufresser. Nicht nur Hinweise über neue SMS oder WhatsApp Nachrichten trudeln bei den meisten regelmäßig über den Tag verteilt ein. Hinzu kommen noch Mitteilungen von Messengern wie Facebook, Skype, Freundschafts- und Datingportalen. Kalendereinträge, Erinnerungen und nicht zu vergessen Push Benachrichtigungen aus diversen Drittanbieter Apps wie Spielen und Newsportalen belasten den Akku obendrein.

Hier muss man sich fragen, sind all diese Benachrichtigungen so extrem wichtig? Muss ich über jeden neuen Eintrag in einer Gruppendiskussion per Ton und Hinweis informiert werden? Ist es Lebensnotwendig zu wissen, dass gerade ein Arbeiter in meinem F2P-Titel ein Gebäude fertig gestellt hat oder in der neuen Dating-App Vorschläge verfügbar sind? Also am besten ab in das Einstellungsmenü und dort auf Mitteilungen gehen. Hier lässt sich nun für jede App einzeln festlegen, ob diese überhaupt Mitteilungen versenden darf und wenn ja auf welche Art und Weise. Immer daran denken, dass auch eine Vibration oder extra Tonausgabe zusätzliche Last für den Akku bedeutet. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Mitteilungen nicht komplett deaktiviert sind, auch wenn man beim ersten Start einer App keine Erlaubnis für diese Form der Benachrichtigungen erteilt hat.

Apps gestatten sich außerdem gerne die Möglichkeit Daten im Hintergrund zu aktualisieren. Wer viele Apps installiert hat, der wird im Punkt: Einstellungen -> Allgemein -> Hintergrundaktualisierungen mit der Zeit einiges vorfinden können. Hier sollte einzeln geprüft werden, ob eine bestimmte App wirklich über WLAN oder das Mobilfunknetz beständig im Hintergrund Daten austauschen muss oder nicht. Bei einem Messenger macht dies Sinn, bei der dritten Wetterapp oder einer Shopping App aber eher nicht.

Abschließend wollen wir noch die automatischen Downloads erwähnen. Diese spielen etwa bei den Podcasts, sowie iTunes und App Store eine Rolle. Wer etwa via iPad eine App oder ein Buch kauft, der will diese Inhalte vielleicht nicht zwangsläufig auch direkt auf sein iPhone geschoben bekommen. Besonders bei einem Buch ist das in der Regel überflüssig. Das gleiche gilt aber auch in die umgekehrte Richtung, während man etwa Musik gerne auf seinem Smartphone kauft und vorrätig hat, braucht man diese wahrscheinlich nicht direkt auch auf sein iPad geladen bekommen. Auch die automatische Aktualisierung von Apps kann einiges an Laufzeit kosten. In diesem Menü kann auch eingestellt werden, ob diese Aktionen nur über WLAN durchgeführt werden sollen oder auch über das Mobile Datennetz. Eine Prüfung dieser Einstellungen kann also nicht schaden. Gleiches gilt auch für die Podcast App von Apple. Diese prüft automatisch ob neue Folgen verfügbar sind, wer viele Podcasts abonniert hat, der kann also auch hier einiges einsparen.

Zusammenfassung:

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.