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  3. Apple iPhone 5: Verhaltener Verkaufsstart des Smartphones in China

Das Apple iPhone 5hat am Freitag im weltgrößten Smartphone-Markt China einen verhaltenen Verkaufsstart erlebt. Im Vorfeld der Veröffentlichung berichtete der Apple-Mobilfunkpartner China Unicom allein in der ersten Reservierungswoche rund 300.000 Vorbestellungen eingesammelt zu haben. Anders als noch beim Apple iPhone 4S wurde der Verkauf an verschärfte Auflagen gebunden. Vorbestellungen können nur über das Internet erfolgen und um den Schwarzhandel einzudämmen, können pro Person nur zwei Geräte bestellt werden.Dabei wird der Ausweis verlangt und weitere persönliche Informationen abgerufen.

Die Schwarzhändler stehen dabei direkt vor den Apple Stores und verkaufen die Geräte gegen Aufpreis. Beim Verkaufsstart des iPhone 4S gab es deshalb viel Chaos. Nun wurden Gitter aufgestellt und dutzende Wachleute und Polizisten bereiteten sich in diesem Jahr auf den großen Ansturm vor, der aber ausblieb. Nutzer zeigten sich auch darüber verärgert, dass das iPhone 5 in China rund 20 Prozent teurer ist als in den USA und mehr als zehn Prozent mehr kostet als in Hongkong. Das kleinste Modelle schlägt mit umgerechnet 650 Euro zu Buche. Auch reichen vielen potenziellen Kunden die gebotenen Verbesserungen gegenüber dem iPhone 4S nicht aus. Auf dem Schwarzmarkt sind bereits viele Geräte erhältlich, die ins Land geschmuggelt wurden. Diese werden mit deutlichem Aufpreis von bis zu 180 Euro verkauft.

Quelle: Reuters

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