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  3. Apple: Hinweis auf iPhone-Kopfhörer mit Funk- und Lightning-Verbindung

Apple könnte einem kürzlich aufgetauchten Patentantrag nach an eigenen Lightning-Kopfhörern arbeiten, die sich sowohl drahtlos als auch kabelgebunden verwenden lassen. Aus dem Dokument gehen aber keine konkreten Einzelheiten zu einem kommenden Produkt hervor.Bildquelle: notebookinfo.de
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Kopfhöreranschluss: Apple scheint tatsächlich darauf hinzuarbeiten, den 3,5 Millimeter Klinkenanschluss bei künftigen iPhones zu streichen.

Apple könnte derzeit die Vorstellung von Kopfhörern vorbereiten, die sowohl drahtlos als auch mit Kabelanbindung verwendet werden können. Das jedenfalls deutet ein kürzlich vom US-Patentamt veröffentlichter Patentantrag vom Oktober 2014 an. Vor allem interessant ist an den darin beschriebenen Kopfhörern, der offenbar vollkommen unterbrechungsfrei funktionierende Wechsel zwischen den beiden Verbindungsmöglichkeiten sowie der Umstand, dass sie bei kabelgebundener Nutzung an beispielsweise einem iPhone zugleich aufgeladen werden können.

Was Apple also in dem Dokument beschreibt, könnte zwei Probleme lösen, die viele aktuelle Funk-Kopfhörer plagen. Auch wenn sich die aufgeführten Eigenschaften fast schon trivial lesen, sind sie derzeit auf dem Markt weder üblich, noch ohne zusätzliche Finesse umzusetzen. Apple realisiert die kabelgebundene Verbindung der Kopfhörer also über die proprietäre Lightning-Schnittstelle, was auch das Aufladen während der Nutzung an einem Mobilgerät gestattet. Für die unterbrechungsfreie Audiowiedergabe während des Wechsels zur drahtlosen Verbindung – beispielsweise via Bluetooth - sorgt laut dem Patentantrag eine Technik, die die Audiospur sowohl von der kabelgebundenen als auch drahtlosen Verbindung ständig analysiert, miteinander abgleicht und einen Teil zwischenspeichert. Mit Hilfe der "gebufferten" Daten kann der Wechsel ohne irgendeine Form der Unterbrechung beziehungsweise Störung erfolgen.

Kopfhörer, die sich am Lightning-Port anschließen lassen, sind allerdings im Jahr 2016 keine Sensation mehr. Apple erlaubt Drittanbietern über das „Made for iPhone“ (MFi) Partnerprogramm seit 2014 die Herstellung solcher Produkte. In einem ganz besonderen Licht erscheinen die im Patentantrag der Kalifornier beschriebenen Kopfhörer jedoch vor dem Hintergrund der sich seit geraumer Zeit hartnäckig haltenden Gerüchte, die ein Fehlen des 3,5 Millimeter Klinkenanschlusses bei der später in diesem Jahr erwarteten iPhone-Generation prognostizieren. Es könnte sich dabei also gut und gerne um die Kopfhörer-Technologie handeln, mit der Apple seine erfolgreiche Smartphone-Reihe ab dem vermeintlichen "iPhone 7" ausliefern will. Wir sind gespannt und werden natürlich weiter an dem Thema dranbleiben.

Quelle: FreePatentsOnline.com

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