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Apple: App-Preise in Deutschland & anderen Euro-Ländern steigen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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App-Ökösystem: Apple bietet mittlerweile vier aufeinander abgestimmte Software-Plattformen, für die sich Programme über den App Store vertreiben und beziehen lassen.

Apple hat Preissteigerungen für seinen deutschen sowie andere App Stores der Eurozone angekündigt. Wie der US-Konzern gegenüber Entwicklern mitteilte, werden in im Laufe der nächsten sieben Tage die Preise für iPhone-, iPad- und Mac-Apps aufgrund von Wechselkursanpassungen um rund 10 bis 15 Prozent erhöht werden.

Die Hintergründe der Preiserhöhung kommentiert Apple wie gewohnt nicht weiter. Die letzte derartige Anpassung des Unternehmens für Euro-Länder ist allerdings mittlerweile über zwei Jahre her. Zudem ist erwähnenswert, dass sich die Preisänderungen explizit auf App-Downloads und In-App-Käufe beziehen, jedoch nicht auf App-Abonnements, die regelmäßig automatisch verlängert werden - sofern der Nutzer nicht aktiv einschreitet und die Zahlungen beendet.

In konkreten Zahlen ausgedrückt werden in Folge der Preissteigerung Apps für iOS-Geräte und Macs schon bald im günstigsten Fall nicht mehr 0,99 Cent, sondern 1,09 Euro in Apples App Store beziehungsweise Mac App Store kosten. Ein weiteres Beispiel sind Apps, die bislang für 5,99 Euro angeboten wurden, für die Apple aber demnächst 6,99 Euro kassieren wird.

Wie heise online zu dem Thema anmerkt, müssen App-Entwickler trotz der von Apple angekündigten Änderungen nicht zwangsläufig auf die höheren Preisen umschwenken. Falls ein Entwickler wünscht, seine App weiter für beispielsweise 0,99 Cent anzubieten, kann er dies manuell so festlegen. Dasselbe gilt auch für andere von Apple vorgegebene Preisstufen. Es ist allerdings höchst unwahrscheinlich, dass sehr viele Entwickler diesen alternativen Weg gehen, zumal Erträge insbesondere aus günstigen iOS-Apps ohnehin für einen Großteil nicht gerade spektakulär sind. Apple behält 30 Prozent eines jeden App-Verkaufs ein, während Entwickler 70 Prozent des Nettoverkaufspreises erhalten.

Hinsichtlich App-Abonnements gestaltet Apple seit letztem Jahr die Umsatzbeteiligung für Entwickler etwas lukrativer. Im ersten Jahr des Abos kassiert der iPhone- und Mac-Hersteller zwar ebenfalls 30 Prozent des Verkaufspreises, ab dem zweiten Jahr sinkt dieser Wert jedoch auf 15 Prozent. Das ist also der Grund dafür, warum sehr viele kostenpflichtige Apps mittlerweile zumindest alternativ auch als Abo-Dienst bezogen werden können.

Quelle: heise online

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