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Apple AirPods: Elegante Bluetooth-Kopfhörer jetzt online bestellbar(Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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AirPods: Apple hat für seine Kopfhörer den W1-Chip entwickelt, der für reibungslose Bluetooth-Verbindungen zu anderen Apple-Geräten sorgen soll.

Apple akzeptiert im eigenen Online Store ab sofort Bestellungen für seine zusammen mit der iPhone 7 Reihe vorgestellten, aber bislang nicht erhältlichen, schnurlosen Bluetooth-Kopfhörer AirPods. Über eine Verfügbarkeit des Zubehörartikels noch vor Weihnachten war in der Apple-Nutzergemeinde bereits spekuliert worden, aber die Ankündigung des Unternehmens kam dann doch etwas überraschend. Allerdings gibt es auch gleich den ersten Wermutstropfen für alle Interessierten: Die verfügbare Stückzahl der AirPods ist offenbar erst einmal recht gering, weshalb Apple die Lieferzeit auf seiner deutschsprachigen Webseite mittlerweile mit vier Wochen angibt. Im Laufe der nächsten Wochen sollen die Kopfhörer aber auch in Apples Ladengeschäften zu finden sein.

Neben der wegen einiger Kinderkrankheiten, fehlender Schnittstellen und mehr von vielen kritischen Stimmen begleiteten Markteinführung der neuen MacBook Pro Modelle ergeben die Probleme rund um die AirPods die zweite wenig rühmliche Geschichte für Apple in diesem Herbst/Winter. Ursprünglich hatte das Unternehmen vor, die Drahtloskopfhörer ab Ende Oktober zu verkaufen, was im Licht des vielbesprochenen Verzichts auf den Kopfhöreranschluss bei iPhone 7 und iPhone 7 Plus (zu unserem Test geht's hier) gerade noch so akzeptabel (sowohl aus Sicht des Herstellers als auch der Kunden) gewesen wäre. Aber kurz vor dem anvisierten Termin musste Apple dann eingestehen, dass die AirPods aus nicht näher spezifizierten, technischen Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt im Handel erscheinen werden. Ein für die Kalifornier sehr ungewöhnlicher Schritt, der Spekulationen darüber aufkommen ließ, was genau zu dieser Entscheidung geführt haben könnte.

Eine inoffizielle, jedoch aufgrund einiger Indizien wohl überlegte Erklärung für den Verspäteten Marktstart der AirPods scheint die Komplexität der Fertigung der Kopfhörer zu sein. Erwartungsvollen Kunden ist das zwar freilich völlig egal, doch es rückt die Dinge zumindest in ein klareres Licht. Wie etwa Fast Company berichtet, ist es eine durchaus Respekt einflößende technische Herausforderung, derlei Kopfhörer fehlerfrei in großer Stückzahl zu produzieren. Apple hat in den AirPods mit dem W1-Chip außerdem brandneue Hardware implementiert, die unter anderem dafür sorgt, dass sich die Kopfhörer mit anderen Apple-Geräten problemlos und zügig verbinden können.

Für die Theorie der schwierigen Produktion spricht nun einerseits die Tatsache, dass Apple nur eine relativ geringe Menge an AirPods über den eigenen Online Store anbieten kann. Anderseits aber genauso die Bekanntmachung, dass die ebenfalls im September vorgestellten Beats X Kopfhörer, die wie die AirPods sehr kompakt ausfallen und den W1-Chip integrieren, nicht wie angekündigt in diesem Jahr, sondern erst im Februar 2017 auf den Markt kommen werden. Vollkommen gegensätzlich zur Geschichte um diese kleinen Bluetooth-Geräte gestaltet sich hingegen die Situation bezüglich der größeren „Over-Ear“ Kopfhörer Beats Solo3 (auch mit W1-Chip und angekündigt im September). Diese sind seit einigen Wochen erhältlich und alles in allem zügig lieferbar.


Ohne eine offizielle Aussage zu den Problemen mit den AirPods (und den Beats X) von Apple ist jedoch die Suche nach Gründen schlussendlich ein Ratespiel. Aus Kundensicht ist zu hoffen, dass das Unternehmen die Schwierigkeiten – welcher Art auch immer - tatsächlich in den Griff bekommen hat, und die Kopfhörer nach der holprigen Anlaufphase viele Nutzer zufrieden und glücklich machen werden. Wer sich für die AirPods von Apple entscheidet, muss dafür in Deutschland im Übrigen 179 Euro einkalkulieren. Laut Hersteller sind die Kopfhörer in der Lage mit einer vollen Akkuladung 5 Stunden ununterbrochene Musikwiedergabe zu liefern. In der Verkaufspackung dabei ist ein Aufbewahrungsetui, mit dem sich die AirPods zugleich wiederaufladen lassen.

Quelle: Apple, The Verge, MacRumors

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