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Android P: Diesjährige Android-Hauptversion soll neuen Look aufweisen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Google
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Privilegiert: Wie schon in den Vorjahren wird für Leute, die möglichst rasch die neueste Android-Version ausprobieren wollen, auch 2018 kein Weg an Googles Pixel-Reihe vorbei führen.

Google bereitet ein visuelles Update für sein Android-Betriebssystem vor, das im Zuge der nächsten Android-Hauptversion, „Android P“, ausgerollt werden soll. Einem heute erschienen Artikel von Bloomberg nach will der Internetgigant mit den Design-Anpassungen Android dahingehend verändern, dass künftig auch mehr eingefleischte iPhone-Nutzer den Sprung auf die Google-Plattform ernsthaft in Erwägung ziehen.

Das große Problem neuer Android-Hauptversionen ist nach wie vor die Adoptionsrate. Das aktuelle Android 8.0 Oreo, das im August 2017 fertiggestellt wurde, läuft laut jüngsten Erhebungen von Google selbst gerade mal auf rund 1,1 Prozent aller weltweit aktiv genutzten Android-Geräte. Nichtsdestotrotz werkelt Google aber bereits eifrig an Android P, wie der Bloomberg-Bericht zu belegen scheint.

Die visuellen Neuerungen, die Google Android P spendiert, um gerade auch langjährige iOS-Nutzer besser anzusprechen, werden in dem Artikel nicht im Detail beschrieben. Unter anderem lässt sich aber daraus entnehmen, dass Google das Betriebssystem für eine offenbar anstehende Flut von Android-Smartphones mit nahezu randlosem Display inklusive „Notch“, wie es Apple mit dem iPhone X gerade vormacht, anpassen soll. Dies könnte sich beispielsweise in neuen Software-Darstellungsoptionen manifestieren, auf die Hersteller zurückgreifen können, um eine kleine Display-Aussparung mit Frontkamera und anderen Sensoren am oberen Bildschirmrand ansprechender beziehungsweise effizienter in die Android-Oberfläche zu integrieren.

Eine weitere Modifizierung, die Google in diesem Jahr an seinem Mobil-Betriebssystem vornehmen soll, ist die erweiterte Unterstützung für Geräte mit neuartigen Formfaktoren. So sollen unter anderem Dual-Screen-Smartphones oder auch Geräte mit faltbarem Display bestens mit Android P zusammenarbeiten.

Die letzte in dem Bericht erwähnte Änderung, die Google in Android P umsetzen wird, betrifft - natürlich - den digitalen Helfer Google Assistant. So soll dieser noch tiefer in das Android-OS integriert werden, um dem Nutzer beispielsweise bereits beim Eintippen eines Suchbegriffs in der Suchleiste auf dem Homescreen zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus soll Google in Erwägung ziehen, die Integration des Assistant in Drittanbieter-Apps zu erlauben.

Bei allen genanten Punkten ist zu berücksichtigen, dass sich Bloombergs Quellen offenbar nicht ganz sicher darüber waren, ob es das eine oder andere Feature tatsächlich in die zur Veröffentlichung vorgesehene Fassung von Android P schaffen wird. Sofern Google für die diesjährige Android-Hauptversion aber einen ähnlichen Zeitplan aufgestellt hat wie 2017 für Android O (8.0 Oreo), dann dürfte es ohnehin sehr bald erste offizielle Informationen vom US-Konzern geben. Schon im März könnte beispielsweise die erste Developer Preview bereitgestellt werden, und Anfang Mai, zur Google I/O 2018, sollte dann eine detaillierte Ankündigung erfolgen.

Quelle: Bloomberg

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