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  3. AMD: Verlust von 177 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2011

Nach einigen guten Geschäftsquartalen ist der Chiphersteller AMD zum Schlussquartal wieder in die roten Zahlen gerutscht. Der Intel-Konkurrent hat harte Jahre mit hohen Verlusten und Führungsproblemen hinter sich. Erst im Herbst übernahm Rory Read vom chinesischen Computer-Hersteller Lenovo die Konzernspitze. Der Quartalsumsatz stieg zwar um zwei Prozent auf 1,7 Milliarden US-Dollar, doch Analysten hatten bessere Zahlen erwartet. Der Kurs der Aktie fiel nachbörslich um zwei Prozent.

Grund für den Rückschlag sind hohe Abschreibungskosten in Höhe von 209 Millionen US-Dollar auf die ausgelagerte Produktion in der Tochter Globalfoundries, sowie interne Umbaukosten in Höhe von 98 Millionen US-Dollar. Für das gesamte Geschäftsquartal 2011 gibt AMD einen Umsatz von 6,57 Milliarden US-Dollar an, was einem Plus von 1,1 Prozent entspricht. Der Gewinn legte mit 491 Millionen US-Dollar in Vergleich zu 471 Millionen US-Dollar im Vorjahr ebenfalls leicht zu.

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