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AMD: Ryzen-APUs für Notebooks & 2-in-1s erscheinen noch 2017 (Bild 1 von 1)Bildquelle: AMD
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Raven Ridge: Mit neuen APUs, die auf Ryzen-Technik basieren, will AMD im weiteren Verlauf dieses Jahres Intel auch im Notebook-Segment angreifen.

AMD hat mehrere neue Ryzen Prozessoren angekündigt, die im weiteren Verlauf dieses Jahres erhältlich sein sollen. Besonders interessant: Unter diesen kommenden CPUs werden sich auch die ersten Ryzen-Modelle für Notebooks und 2-in-1s befinden, wie kürzlich während des AMD Financial Analyst Days zu erfahren war. Außerdem bereitet der Chip-Hersteller die Markteinführung eines besonders leistungsstarken Prozessors mit dem Codenamen „Threadripper“ für High-End Desktop-PCs sowie die Budget-Reihe Ryzen 3 vor.

Die ersten Ryzen Desktop-Prozessoren (Ryzen 5 und 7) mit brandneuer Zen-Architektur hatte AMD früher in diesem Jahr zusammen mit passenden Chipsätzen beziehungsweise Mainboards weltweit in den Handel gebracht. Wie unabhängige Tests seither belegen konnten, gelang AMD mit der neuen CPU-Generation tatsächlich ein gewaltiger technologischer Fortschritt im Vergleich zur Vorgängergeneration. Das geht sogar soweit, dass sich die Chipschmiede zum ersten Mal seit Jahren wieder einen echten Wettstreit um die Leistungskrone mit den Core i5 und i7 Prozessoren des Erzrivalen Intel liefern kann.

Die kommenden Mobil-Prozessoren der Ryzen Familie tragen laut vorliegenden Informationen den Codenamen „Raven Ridge“ und werden nur als sogenannte APUs - Accelerated Processing Units - erscheinen, die CPU-Kerne sowie eine GPU gemeinsam auf einer Chipfläche unterbringt. Der CPU-Teil des Pakets soll mit bis zu vier Ryzen-Kernen aufwarten und maximal 8 Threads unterstützen.

Im Vergleich zu AMDs vorheriger APU-Generation soll Raven Ridge eine um rund 50 Prozent gesteigerte CPU-Leistung bieten können. Außerdem wird AMD eine Grafikeinheit basierend auf der neuen GPU-Architektur Vega integrieren, deren gesteigerte Leistung rund 40 Prozent betragen soll. Für einen mobilen Prozessor außerdem besonders relevant ist, dass der Chiphersteller einen um 50 Prozent reduzierten Energiebedarf verspricht.

Über die kommenden Desktop-Prozessoren der Ryzen-Familie wurde nicht allzu viel verraten. Das High-End-Prunkstück wird allerdings laut AMD „Threadripper“ sein, der mit der derselben, nun bestens bekannten Zen-Architektur, allerdings mit bis zu 16 Kernen und 32 Threads auftrumpfen kann. Im Budget-Bereich des Markts soll Ryzen 3 gegen Intels Core i3 Chips antreten.

Quelle: Liliputing, AMD

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