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  3. AMD: Roadmaps für die Jahre 2012 und 2013 vorgestellt

Im Rahmen des “Financial Analyst Day 2012“ gewährt AMD einen Einblick auf die Vorhaben und Strategien des Unternehmens in den nächsten Jahren anhand zahlreicher Roadmaps. Dort gelistet ist auch die neue mobile, zweite Generation der A-Serie APUs mit Codenamen “Trinity“, deren Leistungsfähigkeit bereits auf der CES 2012 in Las Vegas zu sehen war. Die neue Generation soll bis zu 50 Prozent mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch bieten. Der Llano-Nachfolger setzt dabei auf zwei bis vier Piledriver-Kerne und eine integrierte DirectX-11 Grafik.

Es werden sowohl normale als auch ULV-Varianten erhältlich sein. Die Low-Power APU mit einem Verbrauch von 17 Watt (TDP) soll vor allem die neue Generation der sogenannten “Ultrathins“ antreiben, bei denen es sich um ein Konkurrenzkonzept gegenüber Intels “Ultrabooks“ handelt. Im Zuge der Präsentationen wurde das erste Referenzdesign mit einer Bauhöhe von 18 Millimeter von Senior Vice President Dr. Lisa Su vorgestellt und konnte gleich mit ein paar Fakten aufwarten. So soll die Akkulaufzeit deutlich höher sein als bei bisherigen Geräten auf Basis der 17-Watt Plattform und mit einer Quad-Core APU-Leistung aufwarten können. Dr. Su hofft das Modell im Preisrahmen zwischen 600 und 800 US-Dollar anbieten zu können.

Laut Hersteller war die Brazos-Plattform gemessen an den verkauften Einheiten und der vergleichsweise problemlos abgelaufenen Produktion bisher die erfolgreichste für das Unternehmen. Als nächstes wird die Brazos 2.0 Plattform mit Turbo Core und USB 3.0 erscheinen, die bereits vorgestellt wurde. Diese wird den Einstiegs- und Mainstream Bereich abdecken. AMD wird versuchen preislich unter die Konkurrenz von Intel zu kommen, um damit mehr Kunden zu gewinnen.

Unter dem Codenamen „Hondo“ werden APUs der Z-Serie vor allem Tablets antreiben. Diese sollen mit einer TDP von maximal 4,5 Watt aufwarten und mit eins bis zwei Kernen sowie DirectX-11 Grafik in der zweiten Hälfte 2012 erscheinen. Im Jahr 2013 erhält jeder Bereich ein Update der Produktpalette. Es folgen dann die “Kaveri“ APUs mit zwei bis vier “Streamroller“-Kernen. In dessen Zuge wird AMD dann die “Heterogeneous Systems Architecture“ (HSA) einführen. Dieser offene Standard soll das Programmieren von Grafik-beschleunigten Anwendungen erleichtern.

“Temash“ wird daraufhin als 2. Generation der ULV-APUs “Hondo“ ablösen. AMD will ihre Produktpalette stärker an die Nachfragen der Kunden orientieren, trend-bezogener arbeiten und die Chips schneller auf den Markt bringen. Dabei sollen die vorhandenen Infrastrukturen genutzt und ausgebaut werden.

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