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AMD Radeon M300 SerieBildquelle: AMD
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Radeon M300 Serie Grafikchip: Die neuesten AMD-GPUs für Notebooks sind leider wieder nur bereits bekannte GCN-Chips mit neuem Namen.

AMD hat auf seinem Financial Analyst Day 2015 eine Reihe von Ankündigungen gemacht, die fast alle darauf abzielten, Anlegern wieder etwas Zutrauen in den krisengebeutelten Chiphersteller zurückzugeben und Analysten sowie auch Pressevertreter vom Potential der kommenden Produkte zu überzeugen. Unter den wenigen AMD-Neuvorstellungen, die bereits in Kürze verfügbar sein sollen, finden sich die Accelerated Processing Units (APUs) der 7000er Serie und Radeon M300 Grafikchips für Notebooks.

AMD 7000 APU-Serie:
Die neue 7000er APU-Serie, die auch unter dem Codenamen „Carrizo-L“ bekannt ist, kommt als Teil der recht überschaubaren AMD-Line-up für das Jahr 2015 auf den Markt und bietet ein echtes System-on-a-Chip-(SoC)-Design. Auf einem einzelnen Chip finden also sowohl CPU und GPU als auch ein AMD Secure Prozessor sowie die Datenleitungen Platz. Neue Notebooks mit einem Prozessor der AMD 7000er Serie sollen sich für Gaming- und Entertainment-Aufgaben gleichermaßen eignen, Microsofts DirectX 12 unterstützen und auf das kommende Windows 10 abgestimmt sein. AMDs Angaben nach ist die neue APU-Serie bereits jetzt in China verfügbar und wird nach und nach weltweit in den Handel kommen.

AMD Radeon M300 Serie für OEM-Notebooks:
In der frisch eingeführten Radeon M300 Serie bietet AMD seinen OEM-Partnern im Prinzip altbekannte diskrete Notebook-Grafikchips mit Graphics Core Next (GCN)-Architektur 1.0, aber neuem Namen. Die GPUs bieten vollständige Unterstützung für DirectX 12 und sind mit der AMD Enduro Technologie kompatibel, die durch anwendungsbedingtes automatisches Umschalten zwischen der im Prozessor integrierten und der diskreten Grafikeinheit eine effiziente Energieverwaltung bieten soll. Laut AMD werden die Hersteller Alienware, Dell, HP, Lenovo, Toshiba sowie weitere OEMs erhältlich Geräte mit den Grafikchips der Radeon M300 Serie anbieten.

Die Radeon M300 Serie setzt sich zunächst einmal nur aus den drei Modellen Radeon R9 M375, R7 M360 und R5 M330 zusammen. Im direkten Vergleich mit sehr ähnlichen Modellen der M200 Serie hat sich bei den neuen Grafikchips nicht viel getan, AMD hat aber kräftig an den Taktraten geschraubt, wie Anandtech hinweist, zugleich allerdings die Speicherbandbreite verringert. Alle drei M300-GPUs bieten daher nur DDR3-RAM.

Quelle: AMD, Anandtech

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