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  3. AMD: Festplatten-Knappheit nach Flut in Thailand überbewertet

AMD erwarte keinen wesentlich höheren Druck in diesem Quartal und es gäbe keinen Grund, die prognostizierten Unternehmenszahlen anzupassen. Der Endkundenmarkt werde erst in der ersten Hälfte 2012 betroffen sein und weit weniger schlimm als bisher dargestellt. Zulieferer und Hersteller seien laut Read sehr flexibel und können die Probleme lösen.

In Thailand werden rund 40 Prozent aller Festplatten produziert, insgesamt haben die größten Hersteller Produktionsausfälle von bis zu 30 Prozent zu beklagen. Rory Read gab weiterhin einen Ausblick auf die Konzernstrategie von AMD. Der Chiphersteller wolle sich noch kundenorientierter ausrichten und zieht nach anfänglichem Dementi auch ARM-Lizenzen in Betracht, falls der Markt sich dementsprechend entwickelt. Erst Ende November verkündete AMD einen Strategiewechsel und die Beendigung des klassischen Wettbewerbs gegen Branchengigant Intel. In Zukunft wird der Fokus auf mobile Chips verstärkt, um bei dem Boom von Tablets Marktanteile zu gewinnen.

Quelle: Wall Street Journal

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