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  3. AMD: Chiphersteller streicht jeden sechsen Job

Anfang Oktober 2012 sprach AMD gegenüber seinen Anlegern eine Umsatzwarnung für das dritte Quartal 2012 aus. Nun wurden die offiziellen Zahlen veröffentlicht und diese sehen noch schlechter aus als Analysten erwartet hatten. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres ging der Umsatz im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 1,27 Milliarden US-Dollar zurück. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang von 10 Prozent. Unterm Strich muss der Hersteller nun für das abgelaufene Quartal einen Verlust in Höhe von 157 Millionen US-Dollar hinnehmen. Im Vorjahresquartal war es noch ein Gewinn von 97 Millionen US-Dollar. Als Konsequenz hat sich AMD zu einem massiven Stellenabbau entschieden. Momentan beschäftigt das Unternehmen noch knapp 11.000 Mitarbeiter.

Nun wird jeder sechste gehen müssen, es sollen 15 Prozent aller Stellen abgebaut werden. Dadurch sollen sich Einsparungen im laufenden Quartal von 20 Millionen US-Dollar ergeben und 190 Millionen US-Dollar im kommenden Jahr. Anfangs 2013 wird es weitere Schritte zur Umstrukturierung geben. Der Umbau könne laut AMD eine „erhebliche“ finanzielle Belastung mit sich bringen. Konzernchef Rory Read kündigte an, AMD werde nun verstärkt auf das Geschäft außerhalb des klassischen PC-Geschäfts setzen. Das bedeutet mehr Chips für Server, Spielekonsolen und auch Tablet-Computer. Vor allem die Flaute im PC-Geschäft macht dem Chip-Konzern zu schaffen. Der Absatz sank im dritten Quartal um mehr als acht Prozent während das Geschäft mit Smartphones und Tablets boomt.

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