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  3. Activision Blizzard zahlt 5,9 Mrd. US-Dollar für Candy Crush Entwickler

Activision Blizzard and King Digital EntertainmentBildquelle: King Digital Entertainment
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Mobile Gaming: Activision Blizzard bezahlt viel Geld für King Digital Entertainment, um jenseits von Konsolen und PCs erfolgreicher zu werden.

Activision Blizzard ist gehört für Videospiele-Fans zu den größten Namen im Geschäft. Der Publisher vereint beispielsweise Titel wie "Call of Duty", "Destiny" und auch "World of Warcraft" unter seinem Dach. Nun will das US-Unternehmen aber noch höher hinaus und streckt seine Fühler dazu Richtung „Mobile Gaming“, also dem Spielemarkt für Smartphones und Tablet, aus: Für fast schon unglaubliche 5,9 Milliarden US-Dollar wird Activision Blizzard den Entwickler der erfolgreichen App "Candy Crush Saga", King Digital Entertainment, übernehmen.

Der Deal mit King Digital Entertainment gewährt Activision Blizzard Zugang zu mehr als 500 Millionen Nutzern in 196 Ländern, die auf das Portfolio an Mobile Games des irischen Unternehmens zugreifen. Die bekanntesten Smartphone-Apps des Entwicklers sind das eingangs erwähnte "Candy Crush Saga" sowie "Farm Heroes Saga". King Digital bietet Spiele allerdings auch über soziale Netzwerke wie Facebook an.

Aus der Sicht von Activision macht die Übernahme zum einen Sinn, um einen ganz neuen Markt jenseits der großen Blockbuster-Videospiele für Konsolen und PC für sich zu erschließen, und zum anderen auch, um künftig neue Konzepte in die eigene Line-up einfließen zu lassen. Was den zweiten Punkt betrifft, so kann King Digital sicherlich in Sachen Micro-Transaktionen und der Verknüpfung von klassischen Videospielen mit Smartphone-Apps beziehungsweise –Funktionen einige nützliche Tipps geben.

Dennoch ist das Übernahmegeschäft, gerade auch wegen der astronomischen Übernahmesumme, nicht ohne Risiko für Activision Blizzard. Das Interesse der Nutzer an den Spielen von King Digital Entertainment war zuletzt zurückgegangen. Zur Güte des Deals wird sich also erst in einigen Monaten, vielleicht sogar erst Jahren eine fundierte Aussage treffen lassen. Davon abgesehen ist das Geschäft noch gar nicht endgültig in trockenen Tüchern, da Activision Blizzard erst auf grünes Licht der irischen Behörden warten muss.

Quelle: Activision Blizzard (PR), King Digital Entertainment (PR)

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