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9. Core-Generation: Intel kündigt Achtkerner Core i9-9900K & mehr an (Bild 1 von 3)Bildquelle: Intel
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Core i 9000: Intel bringt Ende Oktober neue Core i9, i7 und i5 Desktop-CPUs auf den Markt, die zwar weiter zur Coffee-Lake-Familie gehören, allerdings mehr Kerne bieten.

Intel hat neue High-End-CPUs für den Mainstream-Desktop-Markt vorgestellt. Wie in den vergangenen Monaten bereits mehrfach durchgesickert war, sind diese Prozessoren die ersten Vertreter der 9. Core-Generation, angeführt vom Octa-Core-Flaggschiff Core i9-9900K. Eine neue CPU-Architektur führt die US-Chipschmiede allerdings in diesem Herbst nicht ein. Es handelt sich weiterhin um Prozessoren der Coffee Lake-R Familie, die nun aber bis zu acht physikalische Kerne aufweisen und in einem weiter optimierten Fertigungsprozess hergestellt werden.

Der Core i9-9900K wartet wie alle K-Serie-Chips von Intel mit freiem Multiplikator und damit einhergehend gutem Übertaktungspotential auf. Laut Intel handelt es sich beim Core i9-9900K um die beste derzeit erhältliche CPU für PC-Spieler. Der Standardtakt des Achtkerners mit Hyper-Threading-Unterstützung (bis zu 16 Threads können parallel verarbeitet werden) beträgt dazu 3,6 Gigahertz, die maximale Single-Core-Turbofrequenz beachtliche 5 Gigahertz. Die wichtigsten Eckdaten des Prozessors werden abgerundet durch 16 Megabyte L3-Cache und eine Thermal Design Power (TDP) von 95 Watt.

Im Fall des aktuell zweitschnellsten Modells der 9. Core Generation, dem Core i7-9700K, gibt es eine signifikante Änderung im Vergleich zu bisherigen Core-i7-CPUs zu beachten. Intel verzichtet erstmals auf Hyper-Threading in der Modellreihe. Dafür bietet der Core i7-9700K allerdings genau wie der Core i9 acht CPU-Kerne, einen freien Multiplikator und einen Basistakt von 3,6 Gigahertz sowie eine TDP von 95 Watt. Abweichungen vom Topmodell sind darüber hinaus der 12 Megabyte große Cache sowie die maximale Single-Core-Turbofrequenz von 4,9 Gigahertz.

Die dritte neue, für Overclocking geeignete Intel-Desktop-CPU ist schließlich der Core i5-9600K. Bei diesem Chip handelt es sich um ein Hexa-Core-Modell mit einer TDP von ebenfalls 95 Watt und 9 Megabyte Cache. Der Standardtakt des Core i5-9600K wird vom Hersteller mit 3,7 Gigahertz, die maximale Turbofrequenz mit 4,6 Gigahertz angegeben.

Intel will erste K-Serie-Chips der 9. Core-Generation im Laufe des Oktober über den Einzelhandel verkaufen. Der offizielle Herstellerpreis für den Core i5-9600K beträgt 262 US-Dollar, für den Core i7-9700K 374 US-Dollar und für den Core i9-9900K 488 US-Dollar. Außerdem erscheinen Mainboards mit dem neuen Intel-Chipsatz Z390, der als wichtigste Neuerungen USB 3.1 Gen2 und ein WLAN-Modul direkt integriert hat.

Zusätzlich zu den drei genannten High-End-Prozessoren bereitet Intel laut Tom’s Hardware auch die Markteinführung neuer Desktop-Prozessoren mit 65 beziehungsweise 35 Watt TDP in der Core i 9000er Reihe vor. Diese tragen die Bezeichnungen Core i3-9000(T), Core i3-9100(T), Core i3-9300(T), Core i5-9400(T), Core i5-9500 und Core i5-9600. Bei allen Core-i5-Modellen handelt es sich um Sechskerner, bei den Core-i3-Modellen um Quad-Core-Chips - allesamt ohne Hyper-Threading-Unterstützung.

Bis auf Weiteres ist noch unklar, wann Intel plant, erste Notebook-CPUs mit acht Rechenkernen auf den Markt zu bringen. Sofern die Chipschmiede allerdings an der Veröffentlichungsstrategie der vergangenen beiden Jahre festhält, könnten die ersten Octa-Core-Chips der H-Serie für mobile Workstations und Gaming-Laptops im Frühjahr 2019 verfügbar sein.

Quelle: Intel, Tom's Hardware