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Hohe Pixeldichte: Mit 3.840 x 2.160 Pixel sollen tragbare 12-Zoll-Geräte künftig mit 4K auflösen

Erst am vergangenen Dienstag (22.10.) zeigte Apple ganz stolz seine überarbeiteten Tablets, das iPad mini und das neue iPad Air, das die bisherigen iPad-Modelle ablöst. In beiden Gadgets ist ein sogenanntes Retina-Display verbaut, das auf einem hochauflösenden Panel basiert. Damit kommt das iPad mini auf eine Pixeldichte von 326 ppi, das iPad Air hingegen liegt „nur“ bei 264 ppi, was angesichts der Display-Größe von 9,7 Zoll (versus 7 Zoll des iPad mini) keine Überraschung darstellt.

Dass es künftig noch feiner und noch hochaufgelöster geht, zeigt das Konsortium Japan Display Inc (JDI), hinter dem sich die Firmen Hitachi, Sony und Toshiba befinden, gerade auf der Displaymesse FPD im japanischen Yokohama. Dort präsentiert JDI ein 4K-Panel, das bei einer Displaygröße von 12,1 Zoll eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel zu bieten hat. Damit kommt das geplante Panel auf eine faktische Pixeldichte von 365 ppi, was 40 ppi mehr sind als das Display von Apple. Wann und in welchen Geräten das 4K-Panel von JDI zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten.

Bei den technischen Merkmale des hochauflösenden Displays sind die Dicke mit 2 Millimeter, die maximale Leuchtdichte von 500 cd/m2 und das Kontrastverhältnis von 1000:1 erwähnenswert. Zudem basiert das Panel offensichtlich auf der IPS-Technik, was angesichts des zu erwartenden Preises Standard sein sollte. Richtig gut soll der Energiebedarf der neuen Panels werden: der beträgt gerade mal 3,6 Watt bei voller Helligkeit.

Quelle: JDI

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